Am 17. Februar 2017 war die Klasse 7b gemeinsam mit Frau Mecking in der Essener Philharmonie, um sich das Konzert „Das große chinesische Neujahrsfest zum Jahr des Hahnes“ anzusehen. Dieses bildet die Verbindung zu dem im Deutschunterricht behandelten Thema „China“.

Die Idee dieser Konzertreihe ist es die Kultur Chinas in den verschiedenen Facetten der unterschiedlichen Länder Chinas in Form von Musik anderen Menschen näher zu bringen. Deshalb wird seit 1998 jedes Jahr ein traditionelles Orchester aus unterschiedlichen Regionen Chinas von einem Expertengremium ausgewählt, um die Höhepunkte seines musikalischen Schaffens, während der Periode des chinesischen Frühlingsfestes, Europa näher zu bringen. Durch die jährlich wechselnden und immer wieder neu zusammengestellten traditionellen Orchester erleben die Zuhörer die Vielfalt der traditionellen chinesischen Musikrichtungen und lernen diese kennen. In diesem Jahr wird das 20-jährige Jubiläum dieser einzigartigen Konzertreihe gefeiert!

In diesem Jahr wurde das „Chinesische Neujahrsfest“ zum vierten Mal in der Essener Philharmonie aufgeführt.

Die Schüler und Schülerinnen hatten in diesem Jahr die Möglichkeit das „Guangdong National Orchestra of China“, eines der Spitzenorchester der traditionellen chinesischen Musik unter der Leitung des Dirigenten Zhang Lie, auf sich wirken zulassen. Neben aufwändigen, traditionellen Kostümen beeindruckten insbesondere die landestypischen Instrumente. Hierbei handelte es sich vor allem um die Folgenden:

 

Die Erhu gehört zu der Familie der Huqin, den sogenannten „barbarischen Streichinstrumenten“. Sie ist eine zweisaitige Röhrenspießlaute, die mit einem Bogen aus Rosshaar gestrichen wird. Das Instrument ähnelt der Stimme des Menschen sowie der Geige. Die Pipa, die oft als „Chinesische Leier” bezeichnet wird, ist ein birnenförmiges, viersaitiges Zupfinstrument. Ihre Urform wurde vor ca. 2000 Jahren zu Zeiten der Han Dynastie von Zentral Asien nach China eingeführt. Die meisten Pipa verfügen heutzutage über Stahlsaiten und werden häufig mit den Fingernägeln gezupft. Bei dem Sheng handelt es sich um eine Mundorgel, die aus einer Luftkammer mit vielen geriffelten Pfeifen besteht. Sie wird aus Metall und Bambusrohren gefertigt. Die Sheng wurde acht Jahrhunderte vor Christus erfunden und ist somit eines der ältesten Instrumente Chinas. Die Drum wird seit Urzeiten überall auf der Welt zu diversen Zwecken verwendet. Im Altertum wurden die großen Trommeln namens Gu gespielt. Sie erklangen beispielsweise während des Angriffs in einer Schlacht, um die Feinde einzuschüchtern, und während religiöser oder feierlicher Anlässe. In der heutigen Zeit werden Trommeln oft in Musikensembles und Orchestern zum Zweck der Unterhaltung eingesetzt.

Schwungvolle als auch ruhigere Orchesterwerke, die sowohl aus der traditionellen, als auch aus der zeitgenössischen Musik Chinas stammen, wechselten sich mit beeindruckenden Solis ab und ließen die Schüler und Schülerinnen in neue Klangwelten eintauchen.

Insgesamt wirkte die Musik auf die Schüler und Schülerinnen fröhlich, entspannend, aber zugleich auch aufregend. Dieses wurde durch die vielfältigen Klänge der einzelnen Instrumente, sowie die unterschiedlichen Tempi während des Konzerts erzeugt.

Die Schüler würden solche Art von unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen zukünftig weiterhin gerne erleben, um neben dem Spaß am Lernen, Kultur erlebbar, fühlbar und begreifbar vermittelt zu bekommen.

Zum Abschluss gewann ein Schüler unser Klasse als Erinnerung an das „Chinesisches Neujahrskonzert im Jahr des Hahns“ einen bunten Hahn.

Dieses Konzert war außergewöhnlich und für viele Jugendliche, die zum ersten Mal mit dieser Art von Musik in Berührung kamen, sicherlich eine besondere, neue und tolle Erfahrung!

Laura Häußler

 

 

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